Das wichtigste über Osteopathie
Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie richtet ihren Blick nicht allein auf einzelne Symptome, sondern sucht nach deren Ursachen und betrachtet dabei stets den Menschen in seiner Gesamtheit. Die Osteopathie heilt keine Krankheiten. Ihr Ziel ist es, die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte zu unterstützen.
Grundlage der Osteopathie bilden umfassende Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Biomechanik sowie deren Wechselwirkungen im Organismus. Sie hilft die natürliche Harmonie Ihres Körpers wiederherzustellen.
Sanft, natürlich und wirksam: Osteopathie verzichtet auf Medikamente und invasive Verfahren. Sie vertraut ganz auf die Kunst der Hände – achtsam, ursachenorientiert und individuell auf Sie abgestimmt.
Ist Osteopathie alleine ausreichend?
Die Osteopathie findet in vielen medizinischen Bereichen Anwendung. Oft kann sie als einzige medizinische Maßnahme völlig ausreichend sein. In allen anderen Fällen arbeiten Osteopathen gerne Hand in Hand mit anderen Fachbereichen.
Die Osteopathie stellt jedoch keine Fertigkeiten zur Verfügung, um lebensbedrohliche Erkrankungen zu diagnostizieren oder zu kurieren.
Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
Zu Beginn jeder osteopathischen Behandlung steht ein ausführliches Vorgespräch. Danach folgt die eigentliche Behandlung – sanft, präzise und meist ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath arbeitet dabei nach einem ganzheitlichen Ansatz und nimmt den Körper in seiner gesamten Komplexität wahr.
Durch Ertasten bei der Untersuchung, palpiert der Osteopath das menschliche Gewebe Schicht für Schicht und erspürt dadurch sowohl tiefliegende Strukturen wie Muskeln, Faszien, Knochen, als auch Nerven, Blutgefäße und die inneren Organe. So werden Bewegungseinschränkungen und Spannungen diagnostiziert. Körperliche Dysfunktionen auf diese Weise festzustellen erklärt die lange Ausbildungszeit eines Osteopathen und setzt intensives Training des Tastvermögen voraus.
Für Sie bedeutet das: ausreichend Zeit für Ihre Gesundheit. Die erste Sitzung bestehend aus Anamnesegespräch und Behandlung dauert etwa eine Stunde, weitere Sitzungen können zwischen 40 und 50 Minuten variieren. Kinder werden behutsam behandelt – ihre Sitzungen dauern in der Regel 30 bis 45 Minuten.
Um bei bestimmten Beschwerden Erfolge erzielen zu können, sollte man als Patient mit mehreren Behandlungen rechnen. Auch die Zeitabstände zwischen Behandlungen können variieren.